Title:

Wireless Application Protocol (WAP) und General Packet Radio Service (GPRS).

Description:  Der eigentliche Zugang zu den Informationsdiensten erfolgt über sogenannte WAP-Portale, den Zugangsseiten der Informationsanbieter.
Author:Stefan Link
deutsch
  
ISBN: 3409117938   ISBN: 3409117938   ISBN: 3409117938   ISBN: 3409117938 
 
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Proseminar Rechnerkommunikation und Telefon

WAP und GPRS

Stefan Link


1 - Alles über WAP

1.1. Was WAP eigentlich ist - Grundlegendes

1.1.1 Was bedeutet "WAP"?

WAP ist - wie so vieles heute - eine Abkürzung und steht für

Wireless Application Protocol

was frei übersetzt soviel wie "Drahtloses Anwendungs-/ Gebrauchsprotokoll" bedeutet und die Bezeichnung für ein noch relativ neues Verfahren zur Übertragung von Daten zwischen dem Internet und mobilen Endgeräten ist. Dabei ist zu beachten, dass WAP keinen eigenen Netzstandard, wie z.B. GSM, darstellt. WAP ist lediglich ein neuer Datenübertragungsstandard, der das vorhandene GSM-Netz nutzt. WAP ist also das WIE in der Datenübertragung, GSM ist das WOMIT.

1.1.2 Wer hat WAP entwickelt und wie ging man vor?

WAP wurde vom sogenannten WAP-Forum ins Leben gerufen und entwickelt. Im Juni 1997 schlossen sich die vier Gründer des WAP-Forums Motorola, Nokia, Ericsson und Unwired Planet (heute Phone.com) zusammen, um gemeinsam einen Standard zur Übertragung von Internetinhalten auf mobile Endgeräte, wie Handys, Laptops, PDAs etc. festzulegen, den heutigen WAP-Standard. Dabei legte man besonderen Wert auf die Universalität dieses Standards, um eine weltweite Zusammenarbeit zu ermöglichen. Dieses Ziel verwirklichte man unter anderem mit einer Protokollfamilie, welche eine globale drahtlose Kommunikation quer über die verschiedensten Netztechniken und Netzstandards, wie zum Beispiel das weltweite GSM-Netz, das in den USA verbreitete CDPD-Netz (Cellular Digital Packet Data) oder das zukünftige UMTS-Netz, ermöglicht. Das WAP-Forum orientierte sich in seiner Struktur und Aufgabenstellung hauptsächlich an dem amerikanischen Netzwerkanbieter Omnipoint, der es sich schon Anfang 1997 zur Aufgabe gemacht hatte, Informationsdienste für mobile Nutzer zur Verfügung zu stellen. Heute gehören bereits über 400 Firmen aus allen Bereichen der Telekommunikationsbranche dem WAP-Forum an, die, in viele Arbeitsgruppen aufgeteilt, sich darum bemühen, WAP, dessen Entwicklung ständig voranschreitet, weiter zu verbessern.

1.1.3 Was kann WAP?

Aufgrund der durch das WAP-Forum angestrebten Offenheit des WAP-Standards ist WAP, wie bereits erwähnt, nicht an einen bestimmtes Mobilfunknetz, wie z.B. GSM, gebunden, was von großem Vorteil ist, da damit WAP in allen vorhandenen und auch kommenden Netzen universell einsetzbar ist. Weiter bekennen sich nahezu alle Hersteller tragbarer Geräte zu WAP und bieten Endgeräte für diese neue multimediale Möglichkeit an. Somit kann der WAP-Nutzer heute aus einer breiten Palette von WAP-fähigen Endgeräten auswählen.


Wer die Wahl hat...

Der eigentliche Zugang zu den Informationsdiensten erfolgt über sogenannte WAP-Portale, den Zugangsseiten der Informationsanbieter. Dabei stehen Angebote aus den verschiedensten Sparten zur Verfügung. Die Anwendungsmöglichkeiten von WAP sind groß, hier nur einige Beispiele:
  1. Kommunikation: E-Mail und Online-Chat an jedem beliebigen Ort
  2. Aktienhandel: Aktienkurse abfragen, Aktien kaufen/verkaufen
  3. Einkaufen: Kauf von Kinotickets, Büchern, CDs, Preisvergleiche
  4. Navigation: Routenplaner, Stadtpläne und Reiseführer
  5. Organisation: Verwalten von Terminen, modernes Management
Durch WAP ist somit eine ganz neue Klientel von mobilen Kunden entstanden. Für die Industrie natürlich ein gewaltiger Anreiz, neue Gewinnchancen umzusetzen. WAP wird von den großen Unternehmen meist als "der Schritt in die Zukunft" oder als "Schritt in ein neues multimediales Zeitalter" dargestellt. Die Kunden scheinen dem zuzustimmen, denn nach Markteinschätzungen wurden im Jahr 2000 insgesamt rund 100 Millionen WAP-fähige Endgeräte ausgeliefert.

 

  
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