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Wireless Application Protocol (WAP) und General Packet Radio Service (GPRS).

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2.3. GPRS und mehr - Ausblick in die Zukunft

2.3.1 Wann kommt GPRS?

Als weltweit erstes Unternehmen hat T-Mobil im Herbst 2000 sein Mobilfunknetz auf GPRS umgestellt. Dem interessierten Kunden bringt das derzeit aber noch herzlich wenig, denn im Augenblick sind noch keine nennenswerten Stückzahlen an GPRS-kompatiblen Handys verfügbar. Das kommt den Mobilfunkern aus Bonn ganz gelegen: auf diese Weise können sie ihr Netz zunächst unter geringer Last mit sogenannten "Friendly Usern" austesten. Aber auch Mannesmann, Viag Interkom und E-Plus stehen bereits in den Startlöchern. Spätestens im Frühjahr 2001 will man soweit sein. Zusätzlich wollen alle Netzbetreiber im Jahr 2001 das GSM-Netz um einige Kanäle speziell für GPRS erweitern. Dies ist jedoch ein kostenspieliges Vorhaben und auch die Regulierungsbehörde, die für die Vergabe von Sendefrequenzen zuständig ist, hat auf längere Sicht den Verkauf oder die Versteigerung weiterer Frequenzen scheinbar nicht geplant.

2.3.2 Lohnt sich der Wechsel?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Für all diejenigen, die sich schon heute an schnellen Netzen und aufwendigen Informationsangeboten fürs Handy erfreuen wollen, geht wohl kein Weg an GPRS - verbunden mit allen Kosten - vorbei. Hat man dagegen nicht das dringende Bedürfnis, alles sofort und ad hoc zu erledigen, ist es wohl eher empfehlenswert, noch ein paar Jahre auf die 3. Generation der Handys - die UMTS-Generation - zu warten. Denn aus heutiger Sicht ist es aus rein technischen Gründen auf jeden Fall zu erwarten, dass UMTS mit bis zu zwölffacher Datenrate GPRS sehr schnell ablösen wird.


Entwicklung der theoretisch erreichbaren Datenübertragungsraten

Ob sich UMTS allerdings überhaupt und dann auch noch so schnell durchsetzen wird, wie die großen Mobilfunkanbieter es gerne prognostizieren, bleibt fraglich. Sieht man die für die UMTS-Betreiber niederschmetternden Entwicklungen auf dem japanischen Markt an (keine Akzeptanz, da zu teuer) und nimmt man die Tatsache hinzu, dass die deutschen Netzbetreiber für ihre UMTS-Lizenzen rund 1200 DM pro Einwohner in Deutschland ausgegeben haben, so winkt eine alles andere als rosige Hightech Zukunft...

Literatur

  
Sonstige Artikel:
Reisekosten 2011: Private Wirtschaft
Grundriss Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht: Mit 55 Fällen und Lösungen
Sternentore - Die rätselhafte sechste Dimension: Das Geheimnis des Stargate: Neuartige Enthüllungen über Dimensionstore und Zeitoberflächen. Die Bibel - Hinweise vorsintflutlicher Physik?
von Carlos Calvet
 
   
 
     
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